Max Brauer Gesamtschule

Datum:  02.-10.10.2014
Schule: Max Brauer Gesamtschule, Altona
Klasse: 13 Profiloberstufe (43 SchülerInnen)
LehrerInnen: Volkmar Brätsch, Olga Krüger, Peter Loh
FilmvermittlerInnen: Heike Breitenfeld, Jo Zahn, Vanessa Nica Mueller, Doro Carl, Julia Kapelle, Arne Bunk


Filme/Videos:

zu viel (Kurzspielfilm, 8:39 Min.)

Mein liebes Mütterchen Altona (Interviewfilm, 5:00 Min.)

Herztakt (Dokumentarischer Tanzfilm, 5:12 Min.)

Kein Schritt (Experimenteller Kurzfilm 3:17 Min.)

Auftritt (Experimenteller Kurzfilm 3:17 Min.)

#progress (Kurzspielfilm, 4:12Min.)

Aufgebraucht (Kurzspielfilm, 4:40 Min.)

 

 

 

 

 

Projektverlauf/Besonderheiten

Der Workshop fand gleichzeitig in zwei Klassen (mit 28 und 25 SchülerInnen) statt, was zu einigen organisatorischen Herausforderungen (z.B. die Arbeitsräume betreffend) für alle Beteiligten führte, die aber mit viel Kreativität und Geduld gelöst werden konnten. Sehr bedauerlich war auch, dass durch den Wegfall einer eingeplanten Förderung durch die SAGA das Workshopbudget deutlich reduziert wurde. Es blieb nichts anderes übrig als den Workshop um einen Tag zu kürzen, was alle Beteiligten unter einen größeren zeitlichen Druck setzte.

Diese äußerlichen Einschränkungen wurden aber durch den Betreuungseinsatz der Filmvermittler-Innen und LehrerInnen ausgeglichen und nicht zuletzt durch das selbständige Arbeiten der SchülerInnen, die teilweise auch weit in den Abend hinein an ihren Filmprojekten arbeiteten.

In einem Vorbereitungstreffen vor dem Workshop zeigten die Filmvermittlerinnen ein gemischtes Kurzfilmprogramm, um einen Einblick in die verschiedenen Erzähl- und Gestaltungsformen des Kurzfilms zu geben und den Blick auf ungewöhnliche Formen des Kurzfilms zu lenken. Bei der größeren Klasse kam es zuerst zu etwas Unmut, weil die Gruppen sehr groß angelegt werden mussten. Im Verlauf des Workshops konnte dieses Problem aber durch eine feinere Aufgaben-verteilung durch die FilmvermittlerInnen der KFS gelöst werden.

Zu Beginn der Workshopwoche teilten sich die FilmvermittlerInnen in zwei Dreiergruppen auf die beiden Klassen auf. Eine Dreiergruppe war als Team zuständig für alle Schülergruppen einer Klasse.

Die LehrerInnen hatten das Thema „Fortschritt“ vorgegeben, und so kreisten die Filmideen um dieses Thema. Die SchülerInnen fanden sehr individuelle Zugänge dazu und es entstanden sieben sehr unterschiedliche wie unterhaltsame Filme mit einer großen Bandbreite eingesetzter Techniken: von Green-Screen-Aufnahmen, Animationstechniken über Zeitmanipulationen bis zu einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Bild und Ton im Schnitt und der Vertonung der Bilder. Auch inhaltlich wurde eine große Themenbreite bearbeitet: Werbung im Stadtraum, die Stadt-teilgeschichte Altonas, Tanzen, der kritische Blick auf den immer schnellen Takt des gesell¬schaft-lichen Fortschritts sowie der Einfluss neuester Medientechnologie auf unsere Wahrnehmung, unser Zusammenleben sowie unsere Alltagsgestaltung.