Louise-Schroeder Schule

Datum:  25.01-1.03.2013
Schule: Louise-Schroeder Schule
Klasse: 4 (25 SchülerInnen)
LehrerInnen: Christian Schulz
FilmvermittlerInnen: Doro Carl, Vanessa Nica Müller, Jo Zahn


Filme/Videos

Die drei Alien (Animationsfilm, 1'55 Min.)

Einmal um die Welt (Animationsfilm, 1'43 Min.)

Planet der Pflanzen (Animationsfilm, 3'28 Min.)

 

 

Projektverlauf/Besonderheiten

Das für den Filmworkshop gewünschte Thema war „Weltraum/Weltall“, da sich die SchülerInnen zuvor im Unterricht damit befasst hatten. Der Lehrer, Christian Schulz, wünschte sich zudem einen Schwerpunkt auf Trickfilm. Er hatte bereits Erfahrungen mit Workshops der KFS. Das wirkte sich sehr positiv auf die Zusammenarbeit und die organisatorischen Rahmenbedingungen des Workshops (wie Raumaufteilung, Ansprechpartner, Schlüssel etc.) aus.

In einem zweistündigen Vorbereitungstreffen zeigten die FilmvermittlerInnen der KFS ein gemischtes Kurzfilmprogramm unter Berücksichtigung des Themas „Weltraum/Weltall“ und der Form der Stoptrick-Animation, um den SchülerInnen einen Einblick in die verschiedenen Erzähl- und Gestaltungsformen des Kurzfilms zu geben und den Blick auch auf ungewöhnlichere Formen des Kurzfilms zu lenken. Die SchülerInnen reagierten sehr positiv auf die Filme des Programms.

Die Zeit zwischen Vortreffen und Workshopbeginn wurde von dem Lehrer und der Erzieherin genutzt, um mit den SchülerInnen inhalt- und interessenmotivierte Gruppen zu bilden und erste Filmideen zu konkretisieren.

Am ersten Workshoptag teilte sich die Klasse in drei Filmteams auf. Die Gruppen waren vorher nach den Wünschen der SchülerInnen gebildet worden. Unter Berücksichtigung des Themas „Weltraum/Weltall“ bildeten sich die Gruppen „Pflanzenplanet“, „Fast-Food-Planet“ und „Planet der verrückten Tiere“. Im Laufe der Workshopwoche entstanden dann drei liebevoll gestaltete Trickfilme, die sich auf kreative Weise mit dem vorgegebene Thema auseinandersetzen. Die SchülerInnen arbeiteten sehr engagiert an ihren jeweiligen Filmprojekten und so entstanden drei kurze Stoptrickanimationen unter Verwendung von Materialien wie Gemüse, Knete, Papier und verschiedenen Collagetechniken. Dabei machten die Kinder Erfahrung mit der Zeichnung/dem Bau von Kulissen, Requisiten und Figuren, der mühevollen Animation von Figuren und Gegenständen im Stoptrick-Verfahren und der Erfindung neuer Ideen für den Verlauf der erzählten Geschichte beim Arbeiten am Tricktisch. Besonders viel Spaß machte einigen SchülerInnen die Vertonung von bereits animierten Szenen. Die selbstgestalteten Figuren bekamen ihre Stimmen und wurden so zum Leben erweckt. Zum Schluss der Workshopwoche waren alle SchülerInnen stolz und zufrieden mit ihren Kurzfilmen.