Max Brauer Gesamtschule

Datum:  20.-28.09.2012
Schule: Max Brauer Gesamtschule, Altona
Klasse: 13 Profiloberstufe (24 SchülerInnen)
LehrerInnen: Markus Sturzenhecker
FilmvermittlerInnen: Vanessa Nica Mueller, Jo Zahn, Doro Carl


Filme/Videos:

Low Battery (Inszenierter Kurzfilm, 10 Min.)

Auf der Suche (Experimenteller Kurzfilm, 8 Min.)

Schneller (Experimenteller Kurzfilm, 14 Min.)

Time Cab (Inszenierter Kurzfilm, 12 Min.)

 

 

 

 

Projektverlauf/Besonderheiten

Der Filmworkshop an der Max Brauer Schule war als siebentägiger Workshop konzipiert und fand so bereits die letzten Jahre mit diversen Themenschwerpunkten statt. In diesem Jahr setzten sich die SchülerInnen filmisch mit dem Thema „Moderne Zeiten“ (Modernität und Zeitwahrnehmung) auseinander, welches in eine fächerübergreifende Beschäftigung mit dem Thema „Fortschritt" eingebettet war. Ein weiterer Schwerpunkt sollte „Musik im Film“ sein.

Während des Vorbereitungstreffens an der Schule stellten Die Filmvermittlerinnen ein auf den speziellen Themenschwerpunkt abgestimmtes Filmprogramm vor. In einer anschließenden Diskussion mit den SchülerInnen fand eine erste Auseinandersetzung und Vorbereitung auf den Filmworkshop statt. Die Klasse teilte sich in vier Filmteams auf und entwickelte bereits am ersten Tag sehr ausgefeilte Ideen.

 

Die SchülerInnen arbeiteten sehr selbständig und aufgrund der zur Verfügung stehenden Zeit konnten aufwendigere Filmprojekte entwickelt und realisiert werden. Es entstanden vier vielschichtige Kurzfilme, die auf unterschiedliche Weise unsere moderne Zeitwahrnehmung widerspiegeln.

Zum einen entstand ein technisch interessanter und erzählerisch innovativer Kurzfilm, indem der Zuschauer sein eigenes Verhältnis zum Handy reflektiert sieht. Desweiteren entstand ein Musikvideo, das trotz der reduzierten Handlung eine Geschichte erzählt und die Frage stellt, ob es die Möglichkeit eines eigenen Weges unabhängig vom Strom der anderen gibt. Ein weiterer Film, bestehend aus vielen einzelnen Fragmenten, wurde in einem sehr aufwändigen, assoziativen Schnitt zusammengestellt und beschäftigt sich mit dem Fehlen von Zeit in der modernen Welt. Der letzte Film ist stark geprägt von den Erfahrungen der SchülerInnen mit Darstellendem Spiel. Für die Umsetzung eigneten sich die SchülerInnen Kamera-, Schnitt- und Bildbearbeitungstechniken an, z.B. setzten sie beim Schnitt Zeitraffer ein um verschiedene Zeiten zu visualisieren.