Tegelweg Schule für Körperbehinderung

Von Hamburg nach Curacao

Datum: 9.-13.5.2016
Schule: Tegelweg Schule für Körperbehinderte
Klasse: 6-10 (14 SchülerInnen)
LehrerInnen: Katharina Schnier
FilmvermittlerInnen: Doro Carl,

Heike Breitenfeld, Julia KapelleHeike Breitenfeld, Arne Bunk

 


Filme/Videos:

Raupe (Animation, 1 Min.)

Von Hamburg nach Curacao (Dokumentarfilm mit Animationen, 5 Min.)

SpongeHorror ?(Spielfilm mit Interviews, 5 Min.)

P3 L.A. Im Parkhaus (Animationsfilm mit Interviews, 3 Min.)

 

 

Projektverlauf/Besonderheiten

Im Rahmen einer klassenübergreifenden Projektwoche nahmen neun SchülerInnen im Alter zwischen 13 und 16 Jahren am Workshop teil. Die SchülerInnen waren sehr unterschiedlich körperlich und geistig beeinträchtigt, drei waren schwerst- und mehrfachbehindert und konnten nur mit Hilfe ihrer persönlichen Assistenten mitarbeiten.

Im Vergleich zu einer Regelklasse ist an der Körperbehindertenschule eine höhere Rücksichtnahme auf individuelle Möglichkeiten und Befindlichkeiten gefordert. Das ist in einer kleineren Gruppe eher möglich.

Im Vortreffen zeigten die AnleiterInnen Kurzfilme um die SchülerInnen anzuregen, die Möglichkeiten des Kurzfilms aufzuzeigen sowie verschiedene Macharten zu eröffnen. Interesse wurde an Stopptricktechniken, am Horrorfilm und an Interviews geäußert. Da es zu Beginn des Workshops noch keine konkreten Ideen gab, haben wir am Montag gemeinsam begonnen und im Musikraum Tonaufnahmen gemacht. Die SchülerInnen konnten sich dafür Instrumente aussuchen und ausprobieren. Erst im Verlauf der Woche haben sich zwei Gruppen herausgebildet: In der einen ging es um das Schwimmen mit Delfinen, in der anderen um eine Verbindung der Comicfigur Spongebob mit dem Genre Horrorfilm. Insgesamt sind vier Filme entstanden – zwei längere Hauptfilme und zwei kürzere Seitenprodukte. Die Musikaufnahmen des ersten Tages konnten wir für die Vertonung einsetzen.

Ein Schüler und eine Schülerin hatten bereits 2014 an einem Workshop der KFS teilgenommen und konnten ihre Erfahrungen einbringen. Ein Teilnehmer hat über die Kurzfilmschule seine Liebe zum Film, insbesondere zum Horrorfilm, entdeckt. Nach Angaben der Lehrerin schreibt er seit dem letzten Workshop Filmkritiken und Drehbücher.

Die Kooperation mit den Lehrerinnen und der Schule Tegelweg ist außergewöhnlich gut.