Grundschule Potsdamerstraße

Datum: 22.-27.03 2010
Schule: Grundschule Postdamer Straße
Klasse: 1-2 (22 SchülerInnen)
Lehrerin: Christina Harms, Katja Anselm
FilmvermittlerInnen: Heike Breitenfeld, Arne  Bunk, Jo Zahn

Filme/Videos

Frühlingsfragen (Interviewfilm, ca. 8 Min.)

Die Fee Hunzelpunzel und mehr als sieben Tiere (Animationsfilm, 1.30 Min. )

Die Horror Dinos (Knetanimation, 2.35 Min.)

 

 

 

 

Projektverlauf/Besonderheiten

In einem Vorbereitungstreffen zwei Wochen vor dem Workshop zeigten die FilmvermittlerInnen der KFS ein halbstündiges Filmprogramm. Sowohl die gezeigten Animationsfilme als auch ein Interviewfilm stießen bei den jungen SchülerInnen auf großes Interesse. Sie fingen sofort an, ausgehend von den Filmen, eigene Ideen zu schmieden. Dabei war spürbar, dass in der Klasse eine sehr angenehme Arbeitsatmosphäre herrschte, es gab für alle unterschiedlichen Temperamente Raum und die Möglichkeit unterschiedlicher Arbeits- und Lerngeschwindigkeiten.

Nach dem Vortreffen gingen die SchülerInnen für 2 Wochen in die Ferien und kamen aus den Ferien direkt zur Filmwoche, was einen guten Anschluss ermöglichte.

Am ersten Workshoptag sammelten die FilmvermittlerInnen mit der ganzen Klasse Ideen und ordneten diese unter drei von den SchülerInnen gewünschten Themen „Horror“, „Märchen“ und „Fragen“ (Interviews). Mit Hilfe der Lehrerinnen ordneten sich schließlich drei Gruppen den Themen zu. Eine Gruppe arbeitete mit Knetanimation, eine andere Gruppe animierte Gemaltes und Gezeichnetes und eine dritte Gruppe fand sich, um Fragen zu einem Thema zu stellen. Während des Workshops, vor allem während der ersten Tage, waren sämtliche Schüler sehr motiviert und sprudelten vor Einfallsreichtum. Die bislang jüngsten WorkshopteilnehmerInnen der KFS arbeiteten über recht lange Zeitspannen mit einer erstaunlich hohen Konzentration und Disziplin. Erst gegen Ende der Woche, und vor allem bei der für den Schnitt notwendigen Computerarbeit, zeigte sich ein Nachlassen der Konzentration. Die Abstraktion eines digitalen Schnittvorgangs war für SchülerInnen eine große Herausforderung. Aber dennoch blieben sie, auch unterstützt durch das gute Klima in der Klasse und das alternative Programm bis zum Ende des Workshops sehr interessiert. Es entstanden drei Filme, mit denen alle Beteiligten sehr zufrieden waren: zwei Animationsfilme und ein Interviewfilm.