Carl von Ossietzky Gymnasium

Freeman on the ride

Datum: 11.-15.5.2009
Schule: Carl von Ossietzky Gymnasium Poppenbüttel
Klasse: 9 (26 SchülerInnen)
LehrerInnen: Kai Heller, Larissa Coll
FilmvermittlerInnen: Heike Breitenfeld, Arne Bunk, Jo Zahn, Manuel Zahn


Filme/Videos:

Er (fiktive Dokumentation, 6’45 Min.)

Loch Kupferness (Horrorkurzspielfilm, 3’52 Min.)
Die sieben Todsünden (Pixilation, 4’30 Min.)

Freeman on the ride (Musikvideo 3’20 Min. )


Projektverlauf/Besonderheiten
Die Klasse hatte schon einmal an einem Workshop der Kurzfilmschule teilgenommen, daher ging es im Vorbereitungstreffen weniger um einen ersten Einstieg ins (Kurz-)Filmemachen sondern um Möglichkeiten der Vertiefung. Da zwei Filme des letzten Video-Workshops bei der Jugendmediale ‚abgedreht’ und auf verschiedenen Kurzfilmfestivals gezeigt wurden, hatten viele SchülerInnen inzwischen mehrere Kurzfilme gesehen. Durch diese Erfahrungen waren sie offen für experimentelle Ansätze. In einem zweistündigen Vorbereitungstreffen zeigten die FilmvermittlerInnen daher ein Filmprogramm, das neben Animationsfilmen eine Auswahl verschiedenster filmischer Ansätze beinhaltete. Die Klasse war hoch motiviert und dementsprechend interessiert an den gezeigten Filmen, teilweise inspirierte das Programm zu neuen Ideen. Die Klasse hatte zusammen mit dem Lehrer, Kai Heller, im Vorfeld des Workshops schon intensiv an Themen gearbeitet, so dass zu Beginn des Workshops bei allen Gruppen die Idee für ihren Film feststand. Es hatten sich vier Gruppen gebildet, die mit großer Motivation und ungewöhnlich starker Konzentration über die ganze Woche des Workshops hinweg an ihren Filmen arbeiteten. Die einzelnen Gruppen haben phasenweise mit großer Selbständigkeit gearbeitet. Viele SchülerInnen zeigten nach einer Anleitung durch die FilmvermittlerInnen eine gute Organisation beim Drehen und beim Schnitt des Materials. So entstanden vier sehr prägnante und interessante Filme. Eine reine Mädchengruppe, produzierte mit „Er” eine fiktive Dokumentation zum Thema „Blind Date”. Ausgehend von dem Kurzfilm „Antje und wir” entwickelte die Gruppe einen neuen und eigenen filmischen Zugang zu ihrem Thema. Eine andere Gruppe drehte mit Freeman on the ride ein Musikvideo für die Band “The Oximis”. Der Höhepunkt des Videos wurde am dritten Tag des Workshops gedreht: Die Band spielte auf dem Schuldach. Eine weitere Gruppe setzte sich mit den ästhteischen Strategien des Horrorfilms auseinander. Und die vierte und letzte Gruppe erstellte einen Animationsfilm (Pixilation). Der Film ist eine surreal anmutende Parodie der sieben Todsünden. Die Bilder und ihre Bedeutung werden lose verknüpft, so erhält z.B. ein großer, löchriger Käselaib eine kryptische Bedeutung.