Max Brauer Gesamtschule

Projekt: 21.-29.9.2009
Schule: Max Brauer Gesamtschule, Altona
Klasse: 13  (26 SchülerInnen)
LehrerInnen: Herr Sturzenhecker, Herr Lohe
FilmvermittlerInnen: Wendla Nölle, Adnan Softic, Jo Zahn


Filme:

Blank Pauli (Interviewfilm/Dokumentation 10’18 Min.)

Rhythmus der mit muss (experimentelles Musikvideo 6 Min.)

Asian Lovestory (6’25 Min.)
ZAMAN (5’57 Min.)

One Way Ticket (10 Min.)

Stadtkrank (4’30 Min.)


Projektverlauf/Besonderheiten
Der Workshop fand innerhalb des SpuK-Profils der Profiloberstufe der Max Brauer Gesamtschule statt. Als Thema des diesjährigen SpuK-Profils wurde „Begegnung mit dem Fremden“ gewählt, für die Projektwoche und damit für den Filmworkshop war das Thema „Heimat“ vorgegeben: „Das Planen und Drehen der Filme ist gleichzeitig Feldforschung in der ‚Heimat Hamburg’ und lässt die Schüler im Herstellen ihrer ästhetischen Produkte teilhaben an dem Prozess der Konstruktion von Heimat.“ In einem zweistündigen Vorbereitungstreffen zeigten die FilmvermittlerInnen der KFS ein Filmprogramm, das aus einer Auswahl von Filmen aus dem Archiv der KurzFilmAgentur zum Thema „Heimat“ bestand. An jeden Film schloss sich eine kurze Diskussion an, die Klasse war dabei sehr interessiert und bereit, sich auf die Filme einerseits einzulassen und sie gleichzeitig in ihrer Machart und Aussage zu hinterfragen. Die Klasse war sehr gut auf das Treffen vorbereitet, es hatten sich schon Kleingruppen zusammengefunden, die auch schon sehr genaue thematische Ansätze und Filmideen hatten. Diese wurden nacheinander in der Großgruppe vorgestellt und kurz diskutiert. Dabei versuchten die VermittlerInnen, schon ausgehend von diesen Ansätzen eine Konkretisierung der Ideen anzuregen und baten die Gruppen in der Zeit bis zum Workshop die Recherchen zu vertiefen und einzuengen und schon konkretes Material zu sammeln. Durch eine zusätzliche Finanzierung seitens der Schule konnte der Workshop an sieben Schultagen stattfinden. Durch die gewonnene Zeit war es möglich, komplexere filmische Aufgaben anzugehen. Diese gute Ausgangssituation wurde durch das außergewöhnliche Engagement der SchülerInnen sämtlicher Gruppen ergänzt. Viele Gruppen arbeiteten auch außerhalb der Workshopstunden weiter an ihren Filmen. Am ersten Tag stellten alle Gruppen ihre weiter ausgearbeiteten Filmideen in Gesprächen mit allen FilmvermittlerInnen vor. Innerhalb dieser Gespräche wurden Schwachstellen im Konzept angesprochen und an den Punkten gearbeitet, die für das fertige Konzept noch verändert oder vertieft werden sollten. Ab dem zweiten Tag begannen die Gruppen zu drehen, dabei betreute jede/r Vermittler/in jeweils zwei Gruppen. Ab dem vierten Tag begannen die ersten Gruppen zu schneiden, der Schnitt dauerte, je nach Gruppe, bis zum Abschluss des Workshops am Dienstagvormittag. Es entstanden sechs sehr individuelle und genau ausgearbeitete Filme, die sich dem Thema “Heimat” auf einer großen Bandbreite von Genres und  Erzählweisen nähern. Zum Abschluss des Workshops wurden alle Filme im Rahmen der Klasse vorgeführt.